Die Mannschaft rund um die Initiatoren Patrick Schumacher (2. von links) und Julian Moll (4. von links) Foto: Anna-Lena Nolden

Der größte Adventskranz im Westerwald wurde abmontiert

Schnee, eisige Temperaturen und aufziehender Wind konnte die Macher und Helfer des größten Adventskranzes im Westerwald nicht abhalten das 6m runde Alu-Gestell wieder abzubauen. Seit der Montage am Vortag des 1. Advent leuchtete der Babaraturm in weihnachtlichem Glanz.
Verantwortlich für die Technik war in diesem Jahr wieder Julian Moll mit seinem Team von Moll VeTe verantwortlich. Er war der Herr über 15 LED-Strahler, die fast 300 Stunden auf der Malberger Höhe leuchteten und viele Schaulustige anlockte.

Die Mannschaft rund um die Initiatoren Patrick Schumacher (2. von links) und Julian Moll (4. von links) Foto: Anna-Lena Nolden
Die Mannschaft rund um die Initiatoren Patrick Schumacher (2. von links) und Julian Moll (4. von links) Foto: Anna-Lena Nolden

Wie schon im Jahr 2020 war der beliebte Aussichtspunkt der Verbandsgemeinde wieder ein beliebtes Fotomotiv zahlreicher Fotografen und Drohnen-Besitzer. Neben Julian Moll war auch Patrick Schumacher bei der zweiten Auflage federführend an dem Projekt beteiligt. Schumacher ist Eventmanager bei der Agentur MayDearCaptain und freut sich wieder über die große Resonanz. Sicherlich hätte er gerne mit Moll noch einen kleinen Weihnachtsmarkt veranstaltet, aber die Pandemie zwingt die beiden Eventprofis zu Alternativen und kleineren Lösungen.

Ein Highlight während der gesamten Zeit war sicher der Nikolaus-Drive-Inn am 2. Advent, der fast 200 Fahrzeuge zum Turm lockte. Leider waren die süßen Präsente recht schnell vergriffen. Die beiden Malberger versichern, dass es in diesem Dezember eine größere Anzahl von Schokonikoläusen geben wird. Das gesamte Projekt konnte nur durch großzügige Unterstützung von den Sponsoren und Partnern durchgeführt werden. Dies war neben der Volksbank in Gebhardshain auch wieder der Dachdecker Grossert, der sowohl beim Auf- und Abbau mit seinem 30m Kran nach Malberg kam. Auch die Verbands- und Ortgemeinde beteiligten sich wieder.

Neben Julian Moll und Patrick Schumacher waren auch wieder die Kletterkünstler Niklas Schütz und Tim Bruch beteiligt. Hilfe bekam das eingespielte Quartett von Jan Becher und Dominik Köhler. Köhler, der ebenfalls in Malberg wohnt und der Firma Grossert arbeitet, konnte das große Rund sicher zum Boden befördern, bevor sich alle an die Demontage der 24 Alu-Stücke, 4 Kerzen und duzenden von Kabel machten.

Beim Abbau wurden schon wieder Ideen gesammelt, wenn es im November zu einer 3. Auflage des größten und höchsten Adventskranzes im Westerwald kommt.

, , , , , , , ,