Jugendliche tauchten in virtuelle Realitäten ab

In andere Welten abtauchen und ungewöhnliche Dinge in unserer Umgebung sehen, das konnten zehn junge TeilnehmerInnen in der „Villa Kraemer“ in Kirchen in einem speziell für sie organisierten Workshop zum Thema VR (Virtual Reality) und AR (Augmented Reality) erfahren. Nach einem kurzen Kennenlernen untereinander ging es darum, Technik im Bereich AR und VR kennenzulernen. Die Virtual-Reality-Brillen wurden im Kurs von den Interessierten 10-12 Jährigen selbst gebastelt.

Achterbahnfahren in der Villa Krämer: Mit gebastelten Virtual-Reality-Brillen wird das plötzlich möglich.

Im Workshop wurde zuerst eine Zweikammerpapierbrille aus einem Cardboard, einer Halterung aus Karton inklusive Linsen, gebastelt. In Verbindung mit einem Smartphone und mit einer entsprechenden 3D-App wurden kurze, dreidimensionale Filme angeschaut. Dabei konnten die Mädchen und Jungen beispielsweise eine Achterbahnfahrt, eine Unterwasserwelt, ein Labyrinth und 360-Gradbilder ansehen. Außerdem haben sie sich mit der AR, zu Deutsch „erweiterten Realität“, auseinandergesetzt und einen Blick in die Zukunft geworfen. Die Workshopleiterin Michaela Weiß-Janssen ließ verschiedene Bilder ausmalen, die anschießend mithilfe der App QuiverVision auf dem Tablet zum Leben erweckt wurden. Sie erklärte die Technik dahinter und zeigte, dass Lernen und Spaß haben auch zusammen möglich sind. Angeboten wurde der Kurs von den Jugendpflegen der Verbandsgemeinden Kirchen und Betzdorf-Gebhardshain.

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