Zweite Netzwerkveranstaltung im Zeichen der „Zukunft 4.1 – oder wie wir die Welt nur digital retten!“

„Die Transformation beginnt mit Projekten wie diesem Netzwerk.“  

– In seinem Vortrag zeigte Jörg Heynkes eindrucksvoll auf, welchen Einfluss die Digitalisierung auf unsere Entscheidungen auf kommunaler Ebene in Sachen Arbeitswelt, Mobilität, Energie und Ernährung haben wird. 

So sei es wichtig die globalen Megatrends wie Digitalisierung und Klimawandel im Blick zu behalten und gemeinsam anzugehen, indem wir global denken und lokal handeln, um die Chancen zu nutzen, die sich daraus ergeben. Gerade durch die Digitalisierung könnten die vermeintlichen Nachteile des ländlichen Raumes überwunden und ausgeglichen werden. Da sich alles verändert, könne es kein „Weiter so“ geben – wir bräuchten einen gemeinsamen Blick auf die „Welt von Übermorgen“, wenn wir heute Entscheidungen über Infrastruktur, Bildungskonzepte und Investitionen treffen. Und ganz wichtig dabei: Wir brauchen Digitalkompetenz für alle, ansonsten werden Menschen in Zukunft abgehängt. 

Und so könnte das Fazit des Vortrages nicht besser zu unserem Netzwerk passen: Menschen gestalten Zukunft!

 

In der anschließend lebendigen Diskussion tauschten sich die Teilnehmenden ausgiebig mit Herrn Heynkes aus, ganz besonders auch in Bezug auf die Rolle der Verwaltung und Politik vor Ort. 

Herr Gemmer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Aar-Einrich resümierte daher: 
Wir müssen uns selbst in die Pflicht nehmen und Vorreiter sein in unseren Ausschüssen, Gremien, Räten, Ortsgemeinden. So kann man Bewegungen in Gang setzen, die auch zukunftsorientiert sind. Gerade im Bereich Kita und Schulen erziehen wir die Menschen der Zukunft. Und diese neuen Schritte können wir nicht mit alten Werkzeugen schaffen. (…) Gerade in den ländlichen Räumen wird vieles an der Beweglichkeit und den Entscheidungsprozessen der öffentlichen Verwaltung hängen.” 

Herr Heynkes  ergänzte im Hinblick auf das Netzwerk:
“Es beginnt mit der Auseinandersetzung und Projekten wie diesem Netzwerk. Wissenstransfer, Erfahrungstransfer sind wichtige Schritte, um „Schwarmwissen“ zu entwickeln.
Es macht keinen Sinn, dass jede Kommune jeden Lernprozess aufs Neue durchmacht, dabei verliert man zu viel Zeit und Ressourcen. Fehler machen ist wichtig und gerade hierüber zu reden, damit andere die gleichen Fehler nicht nochmal machen müssen. (…) Man muss möglichst viele Mitarbeitende der Verwaltungen mitnehmen und zu Treibern der Entwicklung machen. (…) Entsprechend haben die Verwaltungen eine wichtige Kommunikationsaufgabe.”
 

Wir glauben mit dem Netzwerk Digitale Dörfer RLP auf einem guten Weg zu sein und können aus dem Impulsvortrag viel Schwung und Mut für unsere gemeinsame Arbeit mitnehmen. 


Den Vortrag finden Sie auf unserem YouTube-Kanal oder unter folgendem Link:  Impulsvortrag im Netzwerk Digitale Dörfer RLP: Zukunft 4.1 – Warum wir die Welt nur digital retten – YouTube 

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